Im grossen Lê Thị Riêng Park, District 3, sind Bagger aufgefahren. Soldaten sind am schaufeln. Vieles ist abgesperrt, die Chilbi ausser Betrieb.
Vor Ort treffe ich auf viel Militär und Polizei, was leider heisst «keine Fotos». Kränze und Blumen werden angeliefert. Zum Zentrum werde ich nicht zugelassen, weil ich kurze Hosen trage. Offenbar findet eine Gedenkveranstaltung statt.
(Bild: © VNexpress)
Grund für all das ist eine Kampagne mit dem Ziel, sterbliche Überreste von landesweit 7'000 Gefallenen zu bergen und zu identifizieren. Allein in diesem Park, 2-3 m unter dem Boden, wo heute sonst friedlich Kinder spielen, werden etwa 900 Opfer der Tet-Offensive von 1968 vermutet, etwa 100 wurden bereits geborgen. Mit riesigem Aufwand, u.a. DNA-Proben wird nun versucht, sie zu identifizieren, ihren Familien Gewissheit zu verschaffen und ihnen die letzte Ruhe zu gewähren.




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