Die einfachste Wurst ist Chả lụa, eine Art Lyoner, perfekt für Wurstsalat. Auch davon gibt es Varianten: mit Schweinshautstreifen oder auch aus Rind oder Geflügel. Traditionell und heute noch hausgemacht sind Giò thủ und Chả lụa in einem Bananenblatt verpackt, im Supermarkt erinnert nur noch die grüne Plastikhaut daran. Sehr gut ist auch ein Aufschnitt von Knoblauch-Brühwurst.
Auf eine Aufschnittplatte gehört auch gekochter Schinken (Giăm bông), im Supermarkt von eher mittlerer Qualität.
Rohschinken und Chorizo ist nur im teuren Deli erhältlich. Der «Salami» im Supermarkt erinnert eher an eine deutsche Salamiwurst. Eine spezielle Alternative ist Nem Chua, eine fermentierte Rohwurst mit Knoblauch, oft auch in Form von kleinen Kissen.
Wiener Wüstchen findet man auch, sind aber etwas anders als Wienerli. Vereinzelt gibt es französischen Cervelat oder die «Schweizer Wurst» von Angst, beide kommen jedoch niemals an einen echten Schweizer Cervelat.


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